OBEBRECHEN. Mit einem feierlichen Abschluss fand am vergangenen Wochenende der traditionelle
Jägerschlag des jüngsten Lehrgangs der Jägerschule Diana e.V. statt. Nach intensiver Ausbildung und
bestandener Jägerprüfung durften elf frisch gebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger nun offiziell in
die Reihen der Jägerschaft aufgenommen werden.
Im Zeitraum von Juni 2024 bis Mai 2025 hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Vorbereitung
auf ihr Grünes Abitur in vielen Unterrichtsstunden umfangreiche Kenntnisse in Wildbiologie,
Jagdhundewesen, Feld- und Waldbau, Jagdbetriebslehre, Naturschutz, Waffenhandhabung,
Jagdrecht und Wildbrethygiene erworben. Neben dem theoretischen Unterricht und der praktischen
Schießausbildung fanden zudem eine Vielzahl von fachlichen Exkursionen statt, wie etwa die
Teilnahme an zwei Drückjagden und die Mithilfe bei diversen Revierarbeiten, sowie Besuche in
verschiedenen Tierparks und einem Jagdmuseum. Nach der Schulung zur „Kundigen Person“
markierte der erfolgreiche Abschluss der staatlichen Jägerprüfung im Mai 2025 für insgesamt
dreizehn Jungjägerinnen und Jungjäger – und somit einer 90%igen Erfolgsquote – den Höhepunkt
einer anspruchsvollen Ausbildung, die Theorie und Praxis eng miteinander verband.
Nach dem Jagdsignal „Begrüßung“ (gespielt von der Jagdhornbläsergruppe „Diana“ unter Leitung
ihres Hornmeisters Heinz Josef Kremper) begrüßten der erste Vorsitzende und Ausbildungsleiter der
Jägerschule Diana e.V. Mario Bier und der stellvertretende Vorsitzende Andreas Schüren die
Absolventinnen, Absolventen, Ausbilderinnen, Ausbilder, sowie alle Familien und Freunde, die an
diesem Abend als Gäste erschienen sind, bei dem nun folgenden festlichen Jägerschlag im
Schützenhaus Oberbrechen. In seiner Ansprache erinnerte Mario Bier an das jagdliche Brauchtum,
das damit verbundene waidmännische Handeln und die besondere Verantwortung, die mit dem
Jagdschein einhergeht. Er ließ die zurückliegende Zeit noch einmal Revue passieren, in der aus
Fremden von Woche zu Woche eine „Familie“ wurde, und hob auch die ausgezeichnete Arbeit der
Dozentinnen und Dozenten hervor, die die JagdscheinanwärterInnen mit großem Engagement durch
den fordernden Kursverlauf begleitet haben.
Im Anschluss wurde jeder der anwesenden JungjägerInnen unter weiterer musikalischer Begleitung
der Jagdhornbläser und nach Schwur des Jungjägergelöbnis mit folgenden traditionellen Spruch in
die Gemeinschaft aufgenommen:
Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen.
Der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte.
Der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.
Mit einem kräftigen „Waidmannsheil und Horrido“ gratulierten AusbilderInnen und Gäste den neuen
Waidkameradinnen und Waidkameraden. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein in
jagdlicher Atmosphäre aus, begleitet von kulinarischen Spezialitäten und vielen Gesprächen über
gemeinsame Erinnerungen.
Die Jägerschule Diana e.V. blickt stolz auf den erfolgreichen Abschluss und wünscht allen
JungjägerInnen eine waidgerechte, verantwortungsbewusste und erfüllte Jagdzeit.




